Erzieherinnen und Erzieher arbeiten im sozialpädagogischen Bereich - dem sogenannten dritten Erziehungsraum unserer Gesellschaft in verschiedenen sozialpädagogischen Einrichtungen, die teils Entwicklungsförderung oder bildende Jugendarbeit, teils vorbeugende Erziehungshilfe zum Ziel haben.
Im einzelnen können es folgende Arbeitsbereiche sein:
Die Schule in Preetz zeichnet sich durch eine familiäre Atmosphäre aus. Die Lehrkräfte und die Abteilungsleitung sind bemüht, eine Lernumgebung zu schaffen, in der sich Schülerinnen und Schüler wohl fühlen können und die mit dazu beiträgt, dass Lernen Freude macht und dass man dadurch auch erfolgreich ist.
In den vergangenen Jahren wurde der Musisch-kreative Lernbereich gezielt gestärkt. Neue Lehrkräfte für diesen Bereich konnten hinzu gewonnen werden, andere haben sich weiter gebildet, z.B. im Bereich Jeux dramatiques, Erlebnispädagogik, Sport oder im Bereich der modernen Medien.
Auch in die Sachausstattung wurde kräftig investiert.
Ausbildungsdauer
Die Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher dauert drei Jahre, in die drei Praktika von insgesamt 40 Wochen integriert sind. Die Ausbildung erfolgt in der „Fachschule für Sozialpädagogik“. Die fachpraktische Ausbildung wird in enger Zusammenarbeit mit den sozialpädagogischen Einrichtungen durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler werden in dieser Zeit mindestens zweimal von der betreuenden Lehrkraft besucht.
Ausbildungsziel
Ziel der Ausbildung ist die Befähigung, in sozialpädagogischen Einrichtungen als Erzieherin bzw. Erzieher selbständig tätig zu sein.
Die Fachschule vermittelt eine umfassende sozialpädagogische Handlungskompetenz, die zu selbständigem, reflektiertem, konzeptionellem und innovativen Handeln in sozialpädagogischen Arbeitsfeldern befähigt.
Der Abschluss berechtigt zur Führung der Berufsbezeichnung
„Staatlich anerkannte Erzieherin / Staatlich anerkannter Erzieher“.
Aufnahmevoraussetzungen
Für die Aufnahme in die Fachschule müssen schulische und berufliche Voraussetzungen erfüllt sein.
Schulische Aufnahmevoraussetzung: Realschulabschluss
Berufliche Aufnahmevoraussetzung:
oder
oder
Der Nachweis der Fachhochschulreife oder der Hochschulreife wird in Verbindung mit sozialpädagogischer Erfahrung (mind. 4 Wochen Praktikum) als gleichwertige berufliche Aufnahmevorausetzung anerkannt.
Ausbildungsstruktur
Die ersten drei Schulhalbjahre dienen der Erarbeitung allgemeiner und grundsätzlicher pädagogischer Qualifikationen. Integrativer Bestandteil ist hierbei eine verbindliche mehrtägige erlebnispädagogische oder gruppendynamische Ausbildungsfahrt.
Daran schließen sich drei Schulhalbjahre an, welche die fachliche Vertiefung in einem Schwerpunkt zum Ziel haben.
1. Halbjahr: 20 Wochen Schule; Orientierungshalbjahr
2. Halbjahr: 10 Wochen Schule/10 Wochen Praktikum; pädagogische, psychologische und sozialpädagogische Grundlagen; Feststellung der pädagogischen Eignung der Schülerin/des Schülers
3. Halbjahr: 10 Wochen Schule/10 Wochen Praktikum; Fortsetzung der Vermittlung sozialpädagogischer Grundlagen
4. Halbjahr: 20 Wochen Schule, davon mehrere Wochen pädagogisches Projekt; theoretische Einführung in ein gewähltes Schwerpunktgebiet; Vertiefung im Rahmen des Projektes
5. Halbjahr: 20 Wochen Praktikum im gewählten Schwerpunkt; anschließend erhalten die Schülerinnen und Schüler 2 Wochen unterrichtsfrei zur Anfertigung einer Hausarbeit. Diese ist Bestandteil der Abschlussprüfung.
6. Halbjahr: 20 Wochen Schule; weitere theoretische Vertiefung im Schwerpunkt und exemplarische Umsetzung; Abschlussprüfung
Anmeldeunterlagen
- Schullaufbahn- und ggf. Berufslaufbahnbeschreibung,
- amtlich beglaubigte Abschriften bzw. Fotokopien der geforderten Zeugnisse,
- Führungszeugnis
Über die Aufnahme entscheidet der Schulleiter. Die Entscheidung wird der Bewerberin/dem Bewerber schriftlich mitgeteilt.
Anmeldung
Berufsbildungszentrum Plön
Fachschule für Sozialpädagogik
Kührener Straße 83
24211 Preetz
Infoblatt Fachschule für Sozialpädagogik